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Piwo/Tolibowski Wappen Prawdzic

und Tolibowski, Wappen Nalecz/17. Jhd.

 

In dem Buch Herbarz Polski, K: Niesiecki, Bd. IX S. 78-81 sind unter dem aufgezeigten Namen „Tolibowski“ auch die Piwo zu finden mit dem Wappen Prawdzic; so dass auch hier über das Wappen die Familienzusammengehörigkeit für die aufgezeigte Zeit gegeben ist. Text aus polnischen und lateinischen Texren und Büchern übersetzt ins Deutsche!

(Uruski Tom 1-16)

Tolibowski, Wappen Nalecz aus der Wojewodschaft Brzeski-Kujawski

 

Wojciech Tolibowski ist der Mundschenk von Brzesk-Kujawski und hatte die Schwester des Bischof von Posen (Jan VII Lubranski, Wappen Godziemba, gestorben 1520), Dorota Lubanska zur Frau. Der Sohn war

Marcin, dieser war ein Höfling bei verschiedenen nachbarlichen Monarchen, zuletzt bei Zygmundt I König von Polen und Großfürst von Litauen 1467-1548.

Verheiratet war Marcin mit N. Suligostowska/Suligowska, Wappen Pomian/Labedz. Mit ihr hatte er vier Söhne:

Stanislaw, Jerzego(Andrzej), Sebastyan und Jakob.

Stanislaw heiratete eine N. Koscielska, Wappen Ogonczyk und haben den Sohn Mikolaj.

Jerzy/Andrzej ist ein sprachbegabter Mitarbeiter bei Graf Paprocki, dabei Truchsess von Brzesk-Kujawski.

In der Predigt in Ausführung seines Hirtenamtes und des Bischofsamtes spricht Franciszek Kowalski, Wappen Wierusz, würdevoll und positiv über Jerzy(Andrzej).

Dieser ist der Richter für das Land Brzesk-Kujawski und Starost von Bobrownik, somit hat er den zweiten Titel zuerkannt bekommen, der verfassungsgemäß (Konstitution) im Jahre 1619 (Fol. 6) im selben Jahr wieder zum Sejm berufen, ist Mitglied des Gerichtshofes für die Soldtruppen zu der Stadt Rawski und hatte den Sitz des Marschalls im Trybunal der Krone inne. Er ist ein gläubiger und gelehrter Mensch und hat ein Buch geschrieben gegen und für das Ketzertum (Heretiker),dennoch wurde es auch gedruckt.

Dieser Jerzy Tolibowski * ca. 1570 verbindet (heiratet) sich lebenslänglich mit N. Piwa * ca. 1577, Wappen Prawdzic und zeugen zwei Söhne (sind von Anna Chelmicka)

Wojciech * 1607 und Marcin * 1609

 

Dieser Sohn Wojciech III Tolibowski, ist Bischof von Posen, gestorben im Jahre 1663 im Alter von 56 Jahren, also geboren im Jahre 1607. Er war Prälat für die Region Kujawski und Mitglied mit Sitz (Mitbestimmung) im Gerichtshof der Krone, um diese Zeit wurde er Probst des Ordens der Prämonstratenser des Klosters (Kirche) St. Norbert in Plock, wo er gottesfürchtig und wachsam über die Ordensbrüder die Gottesfürchtigkeit überwachte.

Gottesfürchtig wie die Ordensbrüder waren, konkurrierten sie gegen den Weihbischof von Plock, aber waren auch Stifter des Bistums Lacedemonski, opferten mit dem Karl, dem Königssohn und dem Bischof von Plock, dem Administrator einen Hirtenstab in Sierpc.

Sein leiblicher Bruder Marcin Tolibowski stiftete am Gedenktag zwei Messen, zündeten, spendeten Kerzen (Lampe) und lasen das Heilige Sakrament und vor dem Bildchen „Maria-Empfängsnis wurde die Eucharistie (Altarsakrament) gefeiert.

(Luk. Paproc.Laski. Cudow. Fol. 26) 

Die Vorsteherin (Äbtissin) des Klosters gab es zwei, erstens Anna Domoslawska im Jahre 1648 und Katarzyna Potulicka im Jahre 1651 war die Einweihung. Dann stiftete Wladyslaw IV Wasa, König von Polen 1632-1648 eine Kirche, nachdem er bis Posen vorgerückt war. Es ist die Zerstörung der alten Ordnung.

Die Reformation (evangelisch) zu Posen wurde in der Vorstadt die Kirche unter dem Titel „Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria im Jahre 1657 eingeweiht. Von der Stiftung des Herrn Miedzyrzewski, die dem Kloster gehörte, mussten im Jahre 1661 abgegeben werden, zwangsweise. Zehntausend Bücher von ihm schändlich abgeben, und die Bibliothek aus der Strafanstalt, zur Kathedrale aus Posen und viertausend an die Akademie von Lubranska, und im Ofen wurden tausend vernichtet, auch von der Kapelle St. Kreuz zum Opfer der Passion 12 tausend Bücher.

Aber zur Restauration der Kapelle müssen auch zwölftausend Zloty angesetzt werden. In der kath. Kathedrale zu Posen ist der Kelch glücklicherweise nicht verloren, für die Statue des St. Wojciech für Silber und fünfhundert Zloty für die Blume. Für das bischöfliche Amt, um das bischöfliche Amt auszuführen und für unterschiedliche Personen, zweitausend, unterschiedlich zum Priester, für den Bischof. Eineinhalb für die Kirchenopfer, tausend für den Kelch, fünf Satz (Decken) für den Altar und dreihundert für die Glocken. Jetzt liegt es in der Hand des fleißigen (arbeitsamen) Bischofs in der Kathedrale zu Posen für fünf schöne Grabdenkmäler zu sorgen. (Luk.Paproc, Laski Cudor Fol. 26)

Marcin Tolibowski, Wappen Nalecz, leiblicher Bruder des Bischofs von Posen, Kämmerer des Gebietes Brzeski-Kujawski, Abgeordneter, das erstemal, im Sejm (Poln.Parlament) im Jahre 1628. Er ist auch Mitglied des Gerichtshofes in Radomski (Constit.Fo.4. 1629)

Weiter ist er Planungs-Kommissar in der Armee (Constititut.Fo. 3).

Zur Zeit ist er auch Sekretär für das Gebiet Brzeski-Kujawski, im Jahre 1631. Bereits Richter für das Gebiet und im Sejm des Landtages, Mitglied (Abgeordneter) des Gerichtshofes in Radomski, (Constit.Fol.10) im Jahre 1632.

Bei der Zusammenkunft (Konwokation) ist er der Kanzler (Sekretär-Schreiber) der Konföderation (Bündnis) der Generalität im Jahre 1633. (Constitut.Fol. 21)

Und im Jahre 1638 ist er der Kämmerer; Kommissar der Finanzen beim Heer. (Consit.Fol.3) im Jahre 1643 (Fol. 21) und im Jahre 1647 (Fol. 23) Des weiteren Hofmarschall und auch tätig im Gerichtshof des Königreiches im Jahre 1647 (Kobierzyc Fol. 489).

Um zu erkennen als Mensch und erst recht Marcin zu erkennen, welches Vaterland sicher ist, und das Interesse und Gesamtheit ist ihm anvertraut: und entscheiden, dass sein Gut und sein Amt heikel ist, er es verlieren könnte, denn sie sollen dem Brandenburger ihre Zustimmung geben und ihn wählen. Jedoch sie wollen (der Sejm) ihn berauben, der Feudalisierung verpflichtend und die Rittergüter weiter besitzen und unbeschränkt über Preußen herrschen.

In Anlehnung an Marcins Vorschlag im Sejm, feierlich zu protestieren, aber auf diesen Vorschlag niemals einwilligen, gegen die Anhänger durch einen Gewaltstreich umstürzen. Den Feiertag der Kalvinisten-Häresie (Abweichung vom Kath. Kirchlichem Dogma) sollte gestört werden. Auch der Bischof von Wilenski, ein Verfechter des „Echten Glaubens“ sagt es leidenschaftlich und zeigt Abneigung, man sollte diese Eiferer entfernen. (Orig.verkürzt übersetzt)

Drei Söhne blieben von Marcin Tolibowski zurück.

Ludwig Tolibowski, Wappen Nalecz er ist Dekan zu Posen, Dompfarrer zu Plock und Kanzler zu Warschau:

Der Sohn Ludwig Tolibowski zu Rzymic hat die höhere Schule besucht, lehrt dort auch und hat im Jahre 1679 einen Druck (Buch) herausgegeben. Es ist der Verfasser von „Fascis Casimirus“ und Polens Studierende.

Domherr zu Plock und Archidiakon. (Würdenträger der kath. Kirche) Bis zum Jahre 1690 gehörte er dem Gerichthof des Königreichs Polen an. Im nachfolgenden Jahr bekam er (wurde berufen) das Bistum zu Sebastenski als Bischof und Weihbischof zu Plock, ist geweiht und dennoch alsbald mit allen Ehren von dieser Welt gegangen.

Der zweite Sohn ist Mikolaj von Tolibowski, dieser ist Burggraf zu Slonsk im Jahre 1670 und Unterzeichner der Confirmat. Jur.Gent. des Königs Michael (Korybut Wisniowiecki Reg. 1669-1673) Des weiteren Marschall des Trybunals der Krone im Jahre 1664 (Kasp. Nies. Herb. Pols. Tom I S. 330+380)

Der dritte Sohn ist Jerzy von Tolibowski,

Er ist der Burggraf (Kastellan) von der Stadt (Burg) Kaminski im Jahre 1670, seine Frau ist Katarzyna von Wedel-Tuczynska, die Tochter des Kämmerers von Inowroclaw, Andrzej von Wedel-Tuczyinski, Wappen Tuczynski. Dieses Geschlecht kam mit „Hassa de Wedel“ im Jahre 1370 aus Pommern im Gefolge des Generals Otto Markgraf v. Brandenburg und nahmen den Namen Tuczynski an, nach dem Dorf-Eigentum Tucznie. Im Jahre 1436 bekamen sie den Adelstitel „Graf de Wedel“ vom König Wladyslaw  Jagiello 1377-1444.

Niesiecki T. IX S. 144-148)

Der bekannte Sohn von Jerzy ist Marcin, dieser ist ein Truchsess von Brzeski und diente eine lange Zeit am Hof von König-August der Starke.

(Bar.Papro.Herb.Rycer.Pols.1854 S. 213) Hi. Stubn.Herb.Pds. 1855 S. 152)

Sebastian Tolibowski ist der dritte Sohn von Marcin und N. Suligostowska/auch Suligowska. Er ist Sekretär für das Gebiet Brzesk-Kujawski. Sohn Daniel ist Richter für Inowroclaw und zum Sejm gehört er im Jahre 1601, und erreicht eine Verbesserung der Gesetzte bei der Krone.

(Constit fol. 734 noch im Jahre 1620)

Abgeordneter des Sejms und Mitglied des Gerichtshofes in der Stadt Radom.

(Constit.fol.19)

Jakob, der vierte Sohn von diesem Marcin, welcher mit N. Kaczkowska, Wappen Pomian, verheiratet, 4 Söhne entbunden hat. Es müssen 5 Brüder gewesen sein.

Marcin Tolibowski ist der Bannerträger von Brzesk-Kujawski, er hatte einen starken leidenschaftlichen Glauben, dergleichen königliche Würden (Ehrungen) erhalten, er ist im Jahre 1603 gestorben

Jedrzej, der Richter für das Gebiet Brzesk, dessen Grabmal zu Breslau aufgestellt ist.

Waclaw Tolibowski (und Malgorzata Lubranska) dessen Bruder Wojciech (und Dorota Lubranska) lebte am Anfang im Norden (Lubranski) und nannte sich ebenfalls Lubranski.

Die ersten Söhne sind:

Jan, Adryan, Marcin, ein tapferer berühmter Rittmeister, diese letzten beiden waren kinderlos.

Jan hingegen hinterließ zwei Söhne:

Waclaw und Jan. Waclaw starb kinderlos.

Jan Tolibowski hingegen und Dorota Gräfin Lasocka, Wappen Dolega, hinterließen Nachkommenschaft.

Jan war Kassenverwalter der Stadt Inowroclaw und Sejmabgeordnetter im Jahre 1635. Vorsitzender des Trybunal in Radom.

(Constit fol 18) und hat ein Manuskript (Buch) herausgebracht im Jahre 1640.

Thema ist Land Chelminska, Lobverse auf Kaspar Dzialynski, Wappen Ogonczyk, Bischof von Chelminski, gestorben 1646.

(Const. Synod.Wars.1643 fol2)

Anna Tolibowska im Jahre 1643 hatte eine silberne Lampe zum Bild der Mutter Gottes zu der Stadt Sierps gespendet.

(Paproc. Laski fol. 62)

Jedrzej ließ ein Buch drucken mit dem Titel:

Deklaration (Bekanntmachung)

(Kasp. Niesiecki Tom I S. 67 von 1839-1846)

(Urus. Herb. Pols. Tom VI S. I = 392 von 1909)

(Urus. Rodz. Herb. Pols. Tom VIII S. 288)

Nies. Tom IX S. 78-80 von 1842)

Zofia Tolibowski hat Ludwig Pruski, Wappen Prawdzic im Jahre 1697 zum Mann (Urus Tom XIV S. 372)

Anton Pruski, Wappen Prawdzic besitzt das Dorf Gostyn (b. Rawicz) und ist verheiratet mit Kunegundy Piwo, Wappen Prawdzic, im Jahre 1772 legitimiert im Königreich Polen 1843 (Urus. Tom XIV S. 370)

Gerd P. v. Piwkowski

02.11.2011

15.04.2012

Anhang:

In der Basilika zu Wloslawek 2010

The tombstone of Macin Tolibowski the standard-bearer of Brzesc (died 1603) is likely to have been made in one of the workshops in Checiny.
The endower of the tombstone was the dead’s brother Andrzej, the starost of Bobrowniki and the marchal of the Royal Tribunal.
The statue, hewn in brown marble shows the dead in the typical of the late Renaissance “resting” position, in full equipment.
On the plinth there is a marble plate with a cartouche with family crests of the dead: Nalecz, Lewart, Pomian und Godziemba.
Übersetzung/12.08.2012
Gerd P. v. Piwkowski
 
Der Grabstein von Marcin Tolibowski der Vorkämpfer von Brzesc (gestorben 1603) vermutlich in einem der Werkstätte in Checiny gemacht.
Die Stifter des Grabstein war der verstorbene Bruder Andrzej, Starost von Bobrowniki und der Militär-Chef des königlichen Gerichts.
Die Statue, in brauner Marmor gehauen zeigt die Toten in den typischen in der späten Renaissance "ruhenden" Position in voller Ausrüstung
Auf dem Sockel befindet sich eine Marmor Platte mit einer Kartusche mit Familienwappen der Toten: Nalecz, Lewart, Pomian Und Godziemba.
 
 
 
 
 
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