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Historie des Wappens Prawdzic und Piwo/Piwko

Goltz, von der Goltz, Piwo-Piwko

Historie der Wappen Prawdzic und Eigenes

 

Goltz von der Goltz mit dem Wappen Prawdzic. Hier haben die Piwo-Piwko im Jahr ca. 1570 reingeheiratet.

 

Goltz, von der Goltz in der evangelischen Confession folgendes in Preußen und den Niederlanden blühendes Grafengeschlecht.

 

Der Stammvater ist Andreas, von der Goltz, Graf von Dienheim.

Er kam im Jahre 1123 vom Rhein nach Polen, vermählte sich mit der gräflichen Erbtochter Jana des reichen Landrichters Johann Prawda in Gostyn, Wappen Prawda, und gelangte dadurch in den Besitz mehrerer Grafschaften.

Johann de zweite Sohn von Andreas von Dienheim erhielt die Graftschaft Gulczewo und von der Goltz.

 

Den Namen Golczewo(ski) nahmen die Familien erst an, als in Polen alle Ritterstände gleich gemacht worden waren.

Im Jahre 1653 erhielt eine der Familien den französischen Barontitel und wurde 1691 auch in den brandenburgischen Staaten als „Freiherrlich“ anerkannt.

 

Freiher Joachim-Rüdiger geboren 1632 war nacheinander französischer Marechal de Camp, kurbrandenburgischer General der Infanterie, dänischer Feldmarschallleutnant kursächsischer Generalfeldmarschall usw. Er wohnte dem Einsatz von Wien gegen die Türken bei.

 

König Ludwig XIV von Frankreich verlieh ihm den Freiherrentitel; er starb im Jahre 1683.

Freiherr Georg Konrad von der Goltz, geboren 1704 zu Parsow in Pommern trat 1725 in sächsische Staatsdienste, folgte 1727 dem Grafen von Hoym als Legationsrat nach Paris und nahm 1729 an preußische Kriegsdienste teil.

Friedrich Wilhelm I schickte ihn 1738 nach Warschau, um daselbst die Parteien nach Friedrich August II Tode zu beobachten. Er war einer der berühmtesten Zeitgenossen und vertrautesten Freunde Friedrich des Großen, auf dessen Denkmal in Berlin er in ganzer Figur abgebildet ist.

 

Der letzte Freiherr von der Goltz ist Leonhard August, geboren 1819, vermählt mit Clementine, geborene von Jöden-Koniecpolska, Gräfin mit dem Wappen Pobog.

 

Übertragen aus der Allgemeinen Realenzyklopädie für alle Stände.

(Band 6, Seite 771-772 Jahr 1869, Georg Jo. Manz)

 

Gerd von Piwkowski

16.04.2019

 

 

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