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Ergänzungen zum Schlesischen Teil Piwko/Piwec

wo blieben die Brüder Bonik und Mirek Piwien, die camerarii?

Im Jahre 1210, so entnehme man den Urkunden der Zisterzienser aus Pforte/Naumburg an der Saale, sollte das neue Kloster in Priment gebaut, gegründet werden, aber dazu kam es nicht, denn der Abt Winemar war zu stark im Baltikum engagiert, die heidnischen Pruzzen wie auch Litauen wehrten sich gegen die Christianisierung durch starke wiederholende Überfälle. Angesichts der vielen Gründungen war er nicht mehr fähig, hier im schlesischen Gebiet eine neue Abtei zu gründen.

Im sogenannten Mutterkloster musste der Mindestbestand von 60 Mkönchen sein.

Die Klostergründung wurde nach Literaturangaben dann am Ende des 13.Jhd. 1277 in Kaszczov (Altkloster) in Wielen (Fehlen) und in Przement (Priment) mit Erfolg gegründet durch den Wojewoden B. Zaremba und Abt Olibertus.

 Die Frage stellt sich, wo blieben die Brüder Bonik und Mirek Piwien, die „camerarii“ ?

Private Recherchen ergeben, dass Sie wahrscheinlich nach Riga gingen, denn dort wird der Name „Piwker“ urkundlich erwähnt. Im Jahre 1380 sogar als Erzbischof von Riga.

Durch die zeitgemäßen politischen-kirchlichen Unruhen, sind Nachkommen dieses Geschlechtes am Bischofssitz in Olomouc (Olmütz) in den Jahren 1398 bis 1523 mit dem Namen Piwki-Pivec zu finden.

(Rud. Kötzsch. Gesch. d. Ostd. Kolonisa, 12-14. Jahrbuch Berl. 1912 S. 90-91)

 

In der schlesischen-genealogischen Fachliteratur findet man ihren Siedlungsraum in dieser Zeit in Grodczany bei Kietrz/Schlesien

(Ro.Seko.Herb. Slach.Slaski Tom VI S. 278-279)

(Martin Sprungala, Dörfer an der Grenze Glogau)

 Bemerkung:

Das erste Zisterzienser-Kloster in Böhmen war 1142 in Sedletz (Kuttenbrg-Kutna Horos).

Die Einführung der Zisterzienser war mit dem Olmützer Bischof Zdik. Dieser kannte persönlich den Hlg. Bernhard von Clairvaux dem Gründer des Ordens.

Die Mönche, die hierher kamen, stammten aus der Abtei Waldsassen.

Ende des 13. Jhd. brachte der Abt des Sedletzer-Klosters, Jindrich, eine Handvoll Erde vom heiligen Grab zu Jerusalem mit, so wurde das Kloster zur Grabenskirche und Beinhaus.

(Schwarzberg von Orlik)

Robert Bischof v. Ölmütz 1218/1223

 

Gerd P. v. Piwkowski/01.09.2011/www-piwkowski.org

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