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Der Schatz von Skrwilen in Polen

Der Schatz von Skrwilen in Polen

In Skrwilno wurde am 27. Mai 1961 bei Ausgrabungen an der mittelalterlichen Festung neben dem Dorf von Thorner Archäologen unter der Anleitung von Prof. Jadwiga Chudziakow in 50 cm Tiefe der heute sogenannte Skarbze Skrwilna gefunden.

Dieser Schatz ist wohl einmalig in der Region, ja sogar in ganz Polen.

Es sollen über 2 kg Gold, 5 kg Silber plus Diamanten, Rubine, Saphire, Türkise, Smaragde, Perlenketten, vier Armbänder, sechs Halsketten, Schmuckkästchen mit Edelsteinen besetzt, Ringe, silberne Suppenlöffel, kleine und große silberne Löffel, Halskette mit 51 Perlen, silberne Schere zum Kerzendocht abschneiden, Ketten mit Emaille verziert, Gefäße und Schalen aus Silber und vieles Andere geborgen worden sein. (siehe Skarbze Skrwilna-Polen)

 

Auf Grundlage der vorgefundenen eingravierten Wappen auf den Gegenständen des Schatzes war die Identifikation jener Eigentümer möglich. Es war wohl in Besitz der Adeligen Zofia Magdalena Loki, Wappen Rogala und ihrem Ehemann, den Adeligen Stanislaus Piwo Truchseß von Plock (1630), Wappen Prawdzic.

 

Diese besaßen das Gut Okaalewo ca. 4 km von der Festung entfernt, wo der Schatz gefunden wurde.

Der Vater von Zofi war der Adelige Starost von Borzechow Jan Loki mit dem Wappen Rogala. Der helfende persönliche Priester ist Graf Walerian Czapski, Wappen Grzymala-Leliwa Vikar in Skrwilno. Er wurde später in seiner Kirchengemeinde von den Schweden ermordet.

(Sew. Ur. T. II r. 1905. S. 360/367) (Buch d. Köni. Schlos. i. Warsz)

(Jer. Lileyko, Verl. Interp. Warsz 1981 S. 1-254)

 

Die Schätze sind im Rathaus der Stadt Thorn-Polen in einer Dauerausstellung zu besichtigen.

 

Gerd von Piwkowski

24.07.2019

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