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Wappen Prawdzic

Beschreibung/auch dem Geschlecht Gulczewski verliehen

Das Wappen Prawdzic

In dem blauen Felde (Schild) rote gezinnte Mauer aus der ein goldener, links gewendeter Löwe halb aufwächst, der in seinen Vorderpranken einen schwarzen Ring hält, sein Schweif ist ebenfalls sichtbar.
 
Auf dem Helm eine Krone.
Helmschmuck Kleinod ein gleicher, jedoch fast ganz aufwachsender Löwe mit dem Ring ebenfalls nach links gewendet.
 
Dieses Wappen jedoch ohne Ring führte ein Graf Andreas Dinheim, der zur Zeit des Königs Boleslaw Krzywousty (Schiefmund) an dessen Feldzügen mit Auszeichnung teilnahm und dann in Polen blieb, wo er sich um 1123 mit der einzigen Tochter des Jan v. Prawda, Landrichter von Gostyn, vermählte, die ihm die Güter Szczawin und Trabki zubrachte.
Das Stammwappen seiner Gemahlin war ein eiserner Ring, den er nun als Vermehrung in sein Wappen aufnahm, diesen Ring dem Löwen in die Tatzen stellend.
Nach dem Namen Prawda wurde dieses neue Wappen Prawdzic genannt.
Es wird mitunter aber das Feld (Schild) auch silbern, der Löwe auch wohl rechts gewendet geführt, auch ist als Helmschmuck der Löwe wohl durch drei Straußenfedern ersetzt.
Dieses Wappen führen unter anderem auch die Piwo-Piwkos.
 
Aus dem Buch: Die polnischen Stammwappen ihre Geschichten und Sagen
(Emi. V. Zern, = Szel. TOM I S. 70-71)
 
Gulcz von der Goltz = Gulczewski
 
In Blau ein goldener Sparren, begleitet von drei goldenen Lilien; der Helmschmuck: eine weißgekleidete Jungfrau, die Arme vom Ellenbogen ab verstümmelt, mit aufgekämmten Haare, auf dem Haupte drei Spindeln; Schildhalter (die sonst bei polnischen Wappen gar nicht vorkommen)
Auf jeder Seite ein Ritter mit offenem Visier, eine Lanze haltend. Dieses Wappen wurde in Frankreich dem Geschlecht verliehen, dessen Stammwappen aber das Wappen Prawdzic ist.
(Die poln. Sta.Wap.Em. v. Zern = Szel. Hbg. 1904 S. 112)
 
 
Gerd P. v. Piwkowski
12.08.2012

 

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