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Sierpser Familien/Piwo

Ausschnitte aus dem Buch: Dzieje Sierpca i ziemi sierpeckiej 2003 von Mariana Chudzynskiego

Abschriften und Übersetzungen aus dem Buch:

 

Dzieje Sierpca i ziemi sierpeckiej“

 

Seite 83 und 84

 

Nachweise von Besitzungen der Bischöfe von Plock in den erhaltenen Dokumenten mit dem Datum des Jahres 1239, abgefaßt bei der Visite der alten Zählungen im XII Jahrhundert bei einer Auswechslung des Bischofs in Sierps.

Es ist das einzige Dokument mutmaßlich von dem Jahre 1065 von den Benediktiner Mönchen aus Mogilno.
Sie waren weisungsberechtigt und konnten, mussten für den Fürsten gewinnbringend tätig weren. Als für den Fürsten die Burg in Sierpc, die Kirche und Kloster gebaut werden sollte, war der Auftrag auch für die Kirche in Moglina Geld von den Schätzen der Fürsten abzuzweigen.
Bei Erfolg dieser Transaktion wurde dem Priester Waslaw im Jahre 1322 der Bischofsstuhl in Plock angeboten, leider wurde es nicht bei dieser Modernisierung zu Sierpc realisiert.
Der Herzog beabsichtigt jetzt Kirchengrund in Plock aufzugeben und in Sierpc und umgebende Dörfer wie Bielski und Cekanowo zu siedeln.
Zug und Zug wurde verhandelt in den Jahren 1361 der König mit dem Bischof Imislaw Wronski, weiterhin der Herzog Wladyslaw mit Bischof Stanislaw im Jahre 1438.
(Kod. dypl. Ks. Maso. Nr. 179 S. 194)
Sierpc und viele umliegenden Döfer wurde Masowien zugeschlagen, historisch wurde Masowien dem polnischen Staat in den siebziger Jahren des vierzehnten Jahhundert zugeordnet.
Über Eigentumsrechte stritten sich der Herzog und der König. König Kazimierz der Große, gestorben im Jahre 1370 übernahm nach dem Herzog von Masowien Boleslaw III, der im Jahre 1351 gestorben war, Plock und die Regierung für Masowien.
Nach dem Jahre 1370 übernahm die Herrschaft über ganz Masowien der König. Es wurden Verträge und übereinstimmungen getroffen der kommenden Erbfolge.
Herzog Siemonit III ließ sich rechtzeitig sein Herzogtum von der Stadt Rawa und Czersk in den Jahren 1341-1381 bestätigen. Schließlich erfolgte ab dem Jahre 1381 die Aufteilung des Gebietes unter den Söhnen Siemowit IV und Janusz I in den Jahren 1374-1426. Die Stadt Plock fällt zuerst dem jungen Siemowit IV zu, dieser ist verheiratet mit der Schwester des Königs Wladyslaw II Jagiello, gestorben 1434, mit dem Namen Aleksandra.
Nach kurzer achtjähriger Mitregentschaft bekommt sie vier Söhne: Kazimierz, Siemowit, Trojden und Wladyslaw I, geboren zu Plock in Masowien. Die Herrschft fällt zuerst an den jüngsten Wladyslaw I Herzog von Masowien in den Jahren 1434-1455. Nach dem Tode des Wladyslaw I erbt der minderjährige Sohn Siemowit VI und Wladyslaw II das Gebiet.
Nach dem schnellen Tod der beiden im Jahre 1462 übernimmt für kurze Zeit die Regierungsgeschäfte die Schwester des Herzogs Wladyslaw, Katarzyna.
Auf dem Gebiet von Plock übernimmt der Sohn von Boleslaw Masowien (Enkel von Herzog Janusz I),  Konrad.
Nach der Aufteilung zwischen den Brüdern im Jahre 1471 übernimmt das Gebiet Plock der Herzog Kazimierz, welcher anschließend die Bischofsweihe im Jahre 1475 empfängt, gestorben ist er im Jahre 1480, vorher überträgt er seine Landesteile an seinen jüngeren Bruder Janusz II, gestorben im Jahre 1495.
So wurde das gesamte Herzogtum Masowien eingegliedert unter die Krone des Königs Jan Olbracht gestellt. (1492-1501)

 

Seite 107 Nr. 9

 

Prokop Sierpski, Wappen Prawdzic, im Jahre 1510-1515, er ist der Sohn von Andrzej Sierpski von Gulczewa, er ist der Unterkämmerer von Plock, der Bannerträger und Starost von Plock. Als Bannerträger übernahm er das Amt des Kastellanen von Tomasz Bartwicki.
Das Starostenamt empfing er 1507 durch die ganzen Jahre in Ausübung des amtlichen Starosten.
Aus den Titulierungen der historischen Quellen ist ersichtlich der Titel Starost und Bannerträger von Plock.
 
Seine Regierungszeit war nicht so glanzvoll wie seitens des vorhergesehenen Kastellanen von Sierps, in seiner kurzen Zeit als Kastellan war er gerecht und in der Kanzlei des Königs um das Jahr 1512 beschäftigt.
Als Starost muss er bis ca. dem Jahre 1515 gewesen sein. Bald darauf ist Prokop gestorben am 19.1.1515.
(Verzeichnet im Buch des Schöffengerichts de Stadt Plock in den Jahren 1481-1517)
  1. Die Frau von Prokop Sierpski ist Elzbieta Obornicka von Gaju. Die Tochter von Andrzej, Richter von Posen.
  2. Barbara von Strzyg ist die Tochter von Jakub von Strzyg, Wappen Swinka, Kastellan von Rypinsk.
  3. Barbaras Schwester mit Namen Wojciecha ist verheiratet mit dem Wojewoden von Plock mit dem Wappen Awdaniec (1510-1512) und
  4. Gregorza von Gaju aus (auf) Sarnowa.
(Buch des Schöffengerichts der Stadt Plock 1481-1517)
 
Seite 107 Nr. 10
 
Kryski Piotr, Wappen Prawdzic in den Jahren 1515-1519, er ist der Sohn von Ninogniew Kryski, Wojewode von Plock, geboren ca. 1430 gestorben im Jahre 1501, seine Frau ist Anny Boglewska, Wappen Jelita. Mitsamt seinem Bruder Bartlomie ist er eingeschrieben an der Universität in Krakau vom Jahre 1502 bis 1507 war dort der Aufenthalt.
Nach dem Tod des Vaters beendet er die akademische Ausbildung, lebt mit seinem Bruder Paul auf der Erbschaft Drobinie und die herum liegenden Dörfer. Dann nach dem Tod von Prokop Sierps übernimmt er die Berufung des Kastellanen von Sierpc und und des Starosten von Plock. Der Posten als Starost beinhaltet nur beschränkte Mittel, so verschreibt er seine Besitzungen (als Schuldner) an den Präpositus (Propstei) Michael Przmowski, Wappen Belina in Plock. 1
 
Auch Elzbieta von Gaju überträgt samt alle Beamte ihren Besitz an Mikolaj Niszczycki, Wappen Prawdzic (gestorben 1524), ist der Wojewodschaft-Inhaber von Plock ab den 16.1.1519.
Piotr Kryski bleibt aber Kastellan von Plock. Leitet den Krieg gegen den Kreuzritterorden. Nach der Eroberung von Dzialdowo am 30.4.1520 und jetzt als Starost ab 14.5. dieses Jahres erhält er 600 Florin für die Pacht von der Ortschaft Mlawa. Unauffällig und still ist er am 7.12.1520 des Jahres gestorben.
 
Der ehemalige Starost von Dzialdowski wird jetzt Bannträger von Plock. Sein Name ist Zygmunt Laszewski, Wappen Prawdzic.
 
Seite 109 Nr. 14+15
 
Jan Strzalkowski, Wappen Prus, Kastellan von Sierpc in den Jahren 1546-1553. Er ist der Sohn von Miszew (Mieczyslaw) Strzalkowski und besitzt das Dorf (Gut) Strzalkowo im Kreis Mlawa, auch Teile von Wegry und Obreb.
Sein Bruder ist Andrzej der Student der Universität in Krakau in dem Jahr 1527, er ist der Priester im Dorf Romanach und Wegrze in den Jahren 1528-1540.
Jan Strzalkowski hat zur Ehefrau Malgorzata Sierpska, die älteste Tochter von Andrzej Sierpski (1493-1572), der Wojewode von Rawa.
 
Jan ist Kastellan bis zum Jahre 1546, er ist am 14.5.1553 gestorben.
Aus der Ehe der Malgorzata (sie ist jetzt alleine in der Mitte des Lebens) sind zwei Söhne Jan und Andrzej geboren. Der erste ging als Schüler ins Kollegium der Jesuiten nach Braniewie.
Die Tochter Katarzyna Strzalkowska wurde die Frau von Gregor Nowodworski, Wappen Nalecz nach dem Tod von Jan Gembart, Wappen Jastrzebiec im Jahre 1556.
Als Vormund der Kinder von Malgorzata war Andrzej Sierpski der Wojewode von Rawa.
Nach dem Verlust ihres Ehemannes heiratete sie den edlen Stanislaw Niszczycki, Wappen Prawdzic aus Poryte, der Sohn von Stanislaw, Jan Niszczycki, Wojewode von Plock ist gestorben 1583.
 
Die Söhne der Katarzyna Strzalkowska erhalten und schätzen die Mitgift das Dorf Miszewic, Strzalkowski und Pokrzywnicy, es waren Adam Nowodworski + 1634, Bischof von Posen, und Jan Nowodworski, Kastellan von Racia, gestorben 1640.
 
Seite 110 Nr. 21+65
 
Walenty Goslicki des Wappens Grzymala ist Kastellan von Sierpc in den Jahren 1593-1596.
Dieser Walenty ist der Sohn von Andrzej Goslicki und Bruder von Wawrzyn Goslicki, Bischof von Posen, gestorben 1607. Walenty ist abwechselnd Kämmerer von Plock und Unter-Richter von Plock in den Jahren 1577-1584, und Kastellan nach dem Jahre 1593. 2
Er war verheiratet mit Anna Koziebrodzki, Wappen Jastrzebiec. Sie hinterließen den Sohn Jan und die Tochter Anne, welche mit Jan Dunin-Wolski, Wappen Labedz, wohl verheiratet war.
 

Seite 110 Nr. 22+66

 

Jan Podolski des Wappens Junosz, Kastellan in den Jahren 1596-1597.

Sein Vater war Jan Podolski. Er ist ein Richter in Ciechanow und ist verheiratet mit Doroty Broskowska, Wappen Slepowron.

Jan der Sohn hat zur Frau 1579 Malgorzata Kobylansla des Wappens Prawdzic, diese ist die Tochter von Stanislaw Kobylnicki des Bannerträgers von Zakroczymsk, ihr Bruder ist Lukasz Kobylnicki, Probst von Gnesen und Diplomat.

Der Bruder Marek ist der Probst von Gluszynsk, Domherr von Posen und Plock. Er schreibt sein Testament im Jahre 1590.

Jan ist ab jetzt der Kastellan von Sierpc.

(Liber testamenturom 1591-1605 K. 66-67)

 

Seite 110 Nr. 23+67
 
Stanislaw Radzanowski, Wappen Prawdzic, Kastellan in den Jahren 1597-1606. Dieser Stanislaw ist der Sohn von Andrzej und Anny Golynska, Wappen Prawdzic, Seine Frau Anna ist die Schwester vom Heiligen (S.W. Stanislaw Kostki)
Stanisklaw Radzanowski tritt als Bannerträger von Plock am 28.4.1597 das erste Mal in Erscheinung. Präsentiert sich als Probst in Radzanow, nach dem Rücktritt von Jan Bielinski, Wappen Junosz Doktor der Medizin, Domherr von Plock und Pultusk, ehemals Erzieher von Paul und Stanislaw Kostki aus Kostkow und Wojciech aus Wyszogrod.
Im November des Jahres 1598 schenkt Stanislaw einen Altar für den Heiligen (SW) Mikolaj der Kollegiatskirche zu Pultusk, Gleichzeitig übernimmt er das Amt des Kastellanen von Sierpc bis zu seinem Tode am 15.3. des Jahres 1606. Er wurde neben seiner Frau in der Kirche zu Radzanow beerdigt. Die Tochter jener Anna war die Frau von Feliks Zelski, Wappen Prawdzic Starost von Dobrzynski.
Im November des Jahres 1603 hat Stanislaw Anna von Brudzewa-Latelski, Wappen Prawdzic als Testamentsvollstrecker eingesetzt. (Liber testlamentorum)

  

Seite 135

 

Anny von Piwo des Wappens Prawdzic, Besitzerin der Stadt Sierpc.

 

Mikolaj Czompski, der Sohn von Andrzej Czompski, Wappen Grzymala, er ist allerdings unter dem Vornamen Albert mit seinem Bruder Jan eingeschrieben in den Matrikel der Universität zu Krakau im Jahre 1579.

Er bleibt als Kanoniker in der Kathedrale in Plock bis zum Jahre 2.3.1587

als geweihter Kleriker.

 

Nach dem Tode Adam Pilichowski (Adam Piechowski)) Bischof von Kulm, gestorben 1585, übernimmt Zofia von Szczawina, gestorben 22.3.1602, die Arbeit des Kanonikers, Witwe des Wojewoden Anselm Gostomski.

 

Im friedfertigen Einvernehmen empfängt-übernimmt Mikolaj-Albert (Czompski) in der Kirche Sankt Ducha zu Sierpc,von der Adligen Anny von Piwo die Patronatspfarr, leider nur bis zu seinem Tod im Jahre 1613.

 

Seite 1 – 831

 

Im Jahre 1633 vor der Heimsuchung der Russischen Invasion besuchte der König Wladyslaw IV König die ruhmvolle Kirche zu Sierpc und gelobt dem Gotteshaus nach dem Sieg seiner treuen Kirche ein ansehnliches stattliches Ornat zu spenden.

Die Russen wurden wieder fortgeschickt, nach der Heimkehr des Königs und dem fast wunderbaren Sieg über Moskau. Gesandt wurde im Jahre 1635 ein schöner goldener Ornat aus geringem Material.

 

Der Priester Stanislaw Piwo von Opolska, Besitzer der Hälfte von Sierpc im Jahre 1644, spendet der Kirche in Sierpc ein Messgewand (Ornat) aus Goldbrokat, daneben seine Frau Zofia ein gefaltetes (?) im Jahre 1649 als Weihgeschenk ein Tablett (Tafel) aus Silber.

 

Nach dem Ableben ihres Mannes spendet Zofia Piwo von Opolska im Jahre 1650 ein goldgesticktes Muttergottesbild, versehen mit einem Schleier der Kirche.

Die adelige Zofia Magdalena Loko-Piwo aus Skrwilna hat es auf ihrem Grundstück vergraben, bevor der Krieg mit den Schweden begann, der Schatz wurde im Jahre 1961 gefunden und liegt seitdem im Museum im Thorner Rathaausmuseum (d. Übersetzer)

(siehe Rzeczp. Szla. 1586-1795 S. 80)

ISBN 83-7384-055-9

Die gesamten historischen Tatsachen sind Zeugnis der starken Verbundenheit des Ehepaares Piwo mit ihrer Stadt und Kirche, jedoch auch über Wohlstand und Frömmigkeit.

 

Seite 142/32

 

Der Priester Stanislaw Piwo, dessen Sohn Piotr ist Richter von Gostynin des Wappens Prawdzic, Kanonik in Warschau und Dekan zu Sierpc in der Zeit von 1653-1669

 

Seite 155, 156 und 160

 

Ausschnitte betreffend der Familien Piwo-Piwko-Piwkowski zu Sierpc und Umgebung.

Die Strukturen in Sierpc sind im sechzehnten Jahrhundert kompliziert.

Besitzer eines Teil (die Hälfte) gehört Feliks-Sierpski Gulczewski des Wappens Prawdzic. Im Jahre 1520 wird ein Ehevertrag geschlossen zwischen Feliks und Anna Kiernoska, Wappen Junosz, sie ist Eigentümer des weitläufigen Gutes mit Grundbesitz des Dorfes Kiernozia auf dem Gebiet Gostynin. Anna bringt als Mitgift einen Teil des Gutes Kiernozia samt allen herumliegenden Dörfer ein.

 

In den Urkunden wird erwähnt,der Ehe werden zwei Söhne und zwei Töchter geboren. Die erste Tochter Anna Sierpska heiratet den edlen Jan Dunin Wolski, (sein Bruder war der Bischof von Plock), Wappen Labedz. Jedoch nach seinem Tode heiratet sie Jan Piwo von Opolska, Wappen Prawdzic, als Mitgift werden Felder in Sierpc wie auch Güter in Okalewo und Kiernozia laut dem Schreiber des Notars Bunikiewicz, eingebracht.Später werden Teile von Sierpc überschrieben an den Sohn Andrzej Piwo von Opolska der Starost von Szczycinski, und nachfolgend an den Priester Stanislaus Piwo Truchsess von Plock. Stanislaw Piwo von Opolska, er heiratet die 10 Jahre jüngere Zofia Magdalena Loka, Wappen Rogala, Tochter des Jan, Starosten von Borzechow

(Umgeb. v. Starogard b. Danzig) zusammen gelebt haben sie 26 glückliche Jahre.

Der Adelige ehrbare und großzügiger Priester Stanislaw von Piwo starb am 17.01.1649 (S. 156)

Er ist beerdigt worden in der Kirche des Klosters der Benedyktiner auf dem Hügel (Loret) zu Sierpc. Nach dem Tode ihres Mannes wohnt die tapfere Zofia Magdalena von Piwo für die Zukunft in Okalewo auf ihrem großen Gutshof.

Dann kam die Flut der Schweden, sie mußte flüchten und suchte sicher jenseits der Weichsel auf dem Gebiet Gostynin, wo ein Teil ihrer persönlichen Familie wohnte, wo ihr Kindermädchen und der Amtsverwalter waren.

Vor ihrer Flucht hat sie den kostbaren Schatz der Familie vergraben, auf dem Terrain Grodziska in Skrwilno. Im Jahre 1961 war die 300-Jahrfeier für die archäologische Ausgrabung des Schatzes. (ausgestellt im Museum zu Plock, der Übersetzer)

(Dziej. Sierp. I zie. Sierp. S. 2003)

Am Ende des XVII Jahrhundert (1691) ist so ein Teil des Nachlasses (Erbschaft) verloren gegangen. Durch den Kauf ging es in den Besitz von Jan Bromirski, Wappen Prawdzic, Fahnenträger von Plock und als Rechtsnachfolge in den Besitz seiner Töchter Marianny z Bromirski, verheiratete N. Pietrusinski, Wappen Prawdzic und Kordula z Bromirski, verheiratete N. Wasniewski, Wappen Boncza.

Teile der Stadt Sierpc auf dem linken Ufer gehörten nach der Übernahme Bromirski, größere Teile hat er an Juden verpachtet.

 

Weitere Teile von Sierpc, auch auf dem linken Ufer, waren Eigentum der Familie Potulicki am Anfang des 17. Jahrhunderts. Im Jahre 1624 auch die Frauen (Nonnen) vom Kloster der Benediktiner haben Landeigentum auf der linken Uferseite, wo der Markt, das Rathaus und der Hügel Loret (hier drauf steht die Klosterkirche) sind.

 

Zofia Zbaska, Wappen Nalecz, war verheiratet mit Stanislaw Potulicki, Wappen Grzymala, gestorben 1642, Kämmerer von Posen, sie stiftete das Frauenkloster der Benediktiner am 13.9.1624 in Sierpc, Reformistin (Protestant) aus Chelminsk, nach einem Bildnis in Sierpc, und hat für das Kloster viele Schenkungen (Donationen) erhalten.

(Kas. Nies. Herb. Pols.) T. X S. 122 r. 1845)

 

Durch Kriege kommen Reformen, Land wird an Juden verteilt.

 

Seite 174

 

Die Sierpser Benediktinerinnen gehörten mehrheitlich seit altersher hauptsächlich zum kleinen Adel aus dem Gebiet Masowien.

Die erste Äbtissin des Klosters war Katarzyna Stryjkowska, Familienwappen Korzbog, gestorben im Jahre 1634.

 

Im Jahre 1634 war im Kloster von Sierps die Benediktinerin Anna Potulicka, Familienwappen Grzymala, die Vorsteherin, die Tochter von Zbaszyn und Potulicki, bekannterweise die Tochter des Stifters des Klosters für den Orden. Ab 21.1. des Jahres 1652 heißt die Äbtissin des Sierpcers Klosters Katarzyna Potulicka.

Sie ist eine fromme und große Verehrerin (Anbeterin) des Sierpser Bildnisses der Erscheinung der heiligen Maria.

Die Wahl der letzten Äbtissin der Benediktinerin zu Sierpc fand am 31.Dezember des Jahres 1695 statt.

 

Gemäß der Akten des Episkopat (Gesamtheit der Bischöfe) wurde die Vorsteherin Zofia Malachowska Familienwappen Nalecz.

Der Bischof Andre Jedrzej Chryzostow Zaluski, Wappen Junosza, gestorben im Jahre 1698 setzte die Äbtissin ein.

 

Das Kloster der Benediktinerinnen wurde der Kirche auf dem Berg (Hügel) Loret zugesprochen (zugeteilt). Es wurden große Baumaßnahmen vorgenommen. Die Heiligenverehrung nahm große Ausmaße an. Der Kult der Erscheinung Marias beinhalten stündlich und tägliche Gottesdienste.

An mehrmaligen Gedenken dieser Religions-Kulturstätte ist die Kirche Wiebowzieci der Erscheinung der Mutter Gottes auf dem Hügel Loret seit dem Jahre 1652 eine Wallfahrtskirche.

Zu lesen in den Büchern von Piotr Elert „Gnade und Wundertätigkeit neben der Kirche“, Wniebowziece erfüllt die Gnade des Muttergottesaltar in der Wojewodschaft Plock beschrieben vom Priester Lukas Paproski, der Autor dieses Bruders ist der Rektor des Jesuitenkollegs zu Plock. (Neben der Kirchen-Kloster-Anlage steht eine kleine turmlose Kapelle, hier war die Erscheinung von Maria, (der Übersetzer gesehen bei einem Besuch in Sierpc im Jahre 2015)

Ergänzung aus Seite 251- (Const. 1690 f. 3) (Zaluski Mowy et T I f 1147 et 1262)

 

Die Kastellanen von Sieradz: Franciszek Malachowski, Wappen Nalecz, gestorben im Jahre 1690 (Zaluski T I f. 1168)

 

Malgorzata Malachowski ist im Jahre 1583 mit Stanislaw Czerny, Wappen Nowina verheiratet.

(Ad. Bon. Herb. Pols. T. III S 376 r 1900)

Stanislaw Malochowski lebt in der Wojewodschaft Kalisch im Jahre 1692 (Const. 1690 f. 3)

(Zaluski Mowy et T I f. 1147+1263 (Seite 251)

 

Seite 243-4

 

Sierpc 2.3.1488

 

Feliks I von Gulczewa Sierpski, Wappen Prawdzic ist der Kämmerer von Plock, sein Sohn Andrzej ist ebenfalls der Kämmerer in Plock gestorben im Jahre 1518.

Prokop Sierpski der Bruder des vorhergehenden ist der Starost von Plock, gestorben im Jahre 1514.

(K: Pacuski: PS BT 37)

 

Seite 176-685

 

An der Schwelle zum 2. viertel des 17. Jahrhunderts verstärkten sich die Geschenke an kultische Einrichtungen. Die hohe Verehrung in der kleinen Kapelle Maria Himmelfahrt wird um die Erfüllung der Gnade der Mutter Gottes für das Bürgertum und reichen Adel sehr wichtig und wird in den Mittelpunkt des Lebens gestellt.

So auch in Sierps die auf dem Hügel gelegene Kapelle genannt Loret.

Der erste Wohltäter war Mikolaj Kempski aus Mojkowo, der Sohn des Jan, das Wappen ist Jastrzebiec.

Es werden Teile von Sierps dazu gekauft, Krzystof, Mikolaj und Adam sind die Söhne von Jan Piwo von Opolska des Wappens Prawdzic, sie wohnen in Grodzie bei Lipno, Wojewodschaft Plock, jedoch werden zwei Teile von Sierps von der Kirche übertragen zu einem Zins in Höhe von 1700 Zloty.

 

Seite 708 Nr. 7

 

Sierpc den 25.5.1497

 

Feliks von Gulczewa, er ist der Kämmerer von Plock.

Mit seinem Bruder Prokop, die Brüder besitzen Sierpc, bezahlen sie die neue Errichtung der Basilika an NMP (Najswietsza Maryja Panna).

Die Geistlichen bekommen je 2 Hufen von den großen Feldern, auf ewige Verwendung und Befreiung von jeder Belastung auf ihr Eigentum von der Stadt.

 

Seite 709/12+750/2+3

 

Krakau auf dem Sejm am 2.3.1518

 

König Zygmunt,der Ältere1506-1548, genehmigt die Übertragung von drei Dörfern an die Geistlichen des NMP, diese Dörfer sind Golejewo, Gorzewo und Nowa-Wies, sie gehörten ursprünglich Andrzej von Gulczewa-Sierpski mit der Verpflichtung der sicherheitsrelevanten Ausstattungen, der Rechtsbarkeit und das Verzeichnis des Besitztums zur Bezahlung von 12 Groschen je Feld . (Seite 709/12)

 

Ursula Sierps-Gulszewska ist die Kastellanin, Tochter von Prokop Sierpc, Starost von Plock, ist die Frau von Marcin Lwowski von Ostroroga, Kastellan von Kowalski, Spender der Kapelle vor der Kirche in Sierpc und die Finanzierung der Schule in Sierpc, gestorben nach 1570. (Seite 750/2)

 

Zofia von Szczawinska, Wappen Prawdzic, ist die Frau von Andrzej Sierpski, der Sohn von Feliks Sierpski, der Kastellan von Rypin, ebenfalls in Ausübung anderer Positionen im Jahre 1557, nach einigen Jahren gestorben, später ist sie die Frau von Anselm Gostomski, Wojewode von Rawa, Miteigentümer von Sierpc und das Recht auf ihre Mitgift zu Sierpc. (Seite 750/3)

 

Ursula Lwowska, Witwe nach Marcin z Ostrorog Lwowski, Kastellan von Kowalski, spendet 1200 Forin für Walenti Czerski, Wappen Rawicz, und seiner Frau Petronella und seiner Frau Petronella Zarzecewska, Wappen Ogonczyk, und Tochter Jakuba. (Seite 709/16) 

 

Seite 710+711+751+753

 

Thorn den 8.11.1576

 

Piotr Potulicki, Wojewode von Plock, 1576-1581, und Anna z Piwo-Sierpska, Besitzerin der Stadt Sierpc, erneuern das verbrannte Dokument, ausgestellt vom König Kazimirz III Wielki im Jahre 1356 (Kazimir der Große König von Polen 1333-1370.

Über das Recht des Eigentums und zukünftige inhaltsreiche Veränderungen.

Das Dokument stellt W. H. Gawarecki, Privilegierter des Königs aus. Es wird genehmigt durch den König von Polen, Fürst von Masowien und Bischof von Plock, die Stadt in der Wojewodschaft Plock, Warschau 1828 Seite. 228-238.

 

Thorn den 8.11.1576 vor dem Sejm in Warschau (poln. Parlament) Anselm von Gostomski, Wappen Nalecz, Wojewode von Rawa (1572-1587) Seite 710/19

Piotr z Potulicki, Wojewode von Plock (1576-1581)

Anna von Piwo von Sierpc, Besitzerin der Stadt Sierpc.

 

Aufgrund der ehemals vorhandenen besitzenden eigenen Dokumente vom Jahre 1356 beim Aufbau der Stadt, treten jetzt bei der Erneuerung der verlorenen Verträge, Veränderungen und Erneuerungen in einigen Punkten hervor.

Kraft der erstellten Dokumente der Wojewoden und der gewählten Schöffen wird vertraglich vereinbart und bestätigt, das durch das vorhandene Eigentum auch Pflichten zu erfüllen sind.

 

Die Stadt Sierpc hat jetzt das Magdeburger Recht und dadurch auch die vollen Rechte der Gerichtsbarkeit.

Es werden alljährlich der Bürgermeister, der Rat oder/und dessen Vertreter gewählt.

Seitens der gewählten Personen ist Pflichtbewusstsein erforderlich.

Kein Gefangener darf ohne Verfahren, länger als drei Tage festgehalten werden.

Zu gewährleisten ist, dass die Waagen in Ordnung (geeicht) sind, das Badehaus und die Müller kontrolliert werden.

 

Jedoch auch für die Stadt müssen die Sicherheiten erhöht werden, die Kamine und Häuser bedürfen der regelmäßigen Überwachung, das heißt, Sicherheit vor einer Feuerbrunst.

 

Darum hat jeder Einwohner für Feuerlöschgeräte zu sorgen.

Bei Nichtbeachtung dieser Gesetze ist mit schwerer Strafe zu rechnen, auch Prügel zu beziehen mit einem Kary (Ochsenziemer) (Teilübersetzung der Seite 711)

 

Sierpc den 27.9.1581

 

Piotr Potulicki, Wojewode von Brzesko-Kujawski (1581-1584) wohnt bei einem der drei Söhne, die seine Frau Ursula Lwowska z Ostrorog geboren hat, nach dem er die Erbschaft in Sierpc und den Ort Nowa Miasto, genannt Loret übergeben hat, verkauft er die übriggebliebenen Ackerfelder. Seinen Haushalt legt er gerichtlich fest mit den neuen Besitzern und lebt bescheiden weiter. (Seite 711/20)

 

Seite 713 Nr. 2, 719 Nr. 6 und 719 Nr. 10

 

Warschau 29.11.1484

 

Janusz, Herzog von Masowien leiht sich Geld und ruft gleichzeitig zu Spenden auf. Er will neben der kleinen Kapelle Maria Himmelfahrt (NMP) in Sierpc eine neue aufbauen lassen und den tatkräftigen Dr. Derslaw z Karnic Stiftsschullleiter, ein amtlicher, in Plock zu unterstützen. (NMP „Najswietsza Maryja Panna“)

Jakub z Laszewa, Kämmerer von Plock und Nobilis Feliks z Gulczewa z Sierpski geben 180 Kop.gr. In polnische Groschen und 185 Kop.gr. In Schillinge auch 224 ungarische Forint zur Sicherung als Kämmerer von Plock.

(Or. AGAD:perganin Nr. 925) (Bibl. Czartowski) (S. 713 Nr. 2)

 

Blazej z Bombalic verteidigt hier als Notar des Kämmerers von Plock Feliks z Gulczewa-Sierpc, den Hilfsgeistlichen (NMP) in Sierpc nach dem Jahre 1518.

(S. 719 Nr. 6)

 

Marek ist der Kaplan der Kapelle des Schlosses (Burg) von Feliks und Prokop Sierpc im Jahre 1490 und stellt fest, dass gespendete Altarbild gehört auf ewige Zeiten auf den Altar in der Kirche und ist der Pfarrei gehörig.

(ADFPL 193 K41) (Seite 719 Nr. 10)

 

Seite 722/9

 

Das Kirchenleben in Sierpc/Plock den 22.6.1517

 

Erazmus der Bischof von Plock hat sechs Hilfsgeistliche für die Kirchen in Sierpc genehmigt. Bestätigt wird die Versorgung derMenschen, sie bekommen zwei Felder in Sierpc, des weiteren drei Dörfer, es sind Golejewo und Gorzewo in der Nähe von Sierpc und das Dorf Nowa-Wies im Kreis Mlawa.

Das Recht des Patronats für drei Hilfsgeistliche wird dem Adeligen Feliks Gulczewski eingeräumt und seinen Nachkommen. Des weiteren drei Hilfsgeistliche übernimmt die Frau Elzbieta von Gaja, sie ist die Witwe von Prokop Gulczewski für ihre Tochter und Nachfolger.

Die Hilfsgeistlichen werden der Oberhoheit des Pfarrer von Sierpc unter folgenden Bedingungen übergeben.

Solange die Güter (Dörfer) vom König nicht übergeben werden, weil der König gebunden durch Militärverpflichtungen verzögert sich auch die Pflicht der Übergabe-Übernahme.

Der Bischof bestätigt grundsätzlich die Erfüllung dieser Bestimmungen und wird seinen Verpflichtungen dem Schutzherrn (Patronat) und den Hilfsgeistlichen sorgfältig nachkommen. Der Bischof bestätigt und verpflichtet die Hilfsgeistlichen zur Annahme und siegelt mit anderen Personen.

(Wp.I Aep. 10 S. 396-401 z 1519 r: 2 AofPl.203 K. 308 v.312 r 1562)

 

Seite 723 +726-727

 

Die drei Geistlichen für Feliks Gulczewski-Sierpc sind Martinum de Lubanye, Andre de Druchowo, Mathias de Bylino, sie gehören der Szlachta (Adel) an.

 

Die Geistlichen für Elzbieta Gulczewska geborene Gaju sind: Martin de Sierpc, Marcin de Sierpc, Jakub de Gzechowo.

 

Die den Vertrag als Zeuge unterschrieben und gesiegelt haben sind Andrzej de Niszczycki geboren 1460, der Sohn von Zygmunt, der Wojewode von Belzk des Wappens Prawdzic, Kastellan von Wiski im Jahre 1509, dann Wojewode von Plock von 1512-1532 (PSBT 23 S 134-135) + Seite 726-8)

 

Andrea de Osnicki, Sohn von Andrzej von Radzanow b. Plock dann in Rubieszow, Wappen Prawdzic (dapifero) Truchseß von Plock, Kastellan von Raciask (Raczki) in den Jahren 1518-1578 (Dok. N Plock T 2 (Seite 723-727-9)

 

Feliks de Waliszewski, Wappen Jastrzebiec Truchseß (dapifero) von Gostinin, sein Bruder ist der kath. Kanonik in Plock in den Jahren 1503-1515 später in Leczyca. (Seite 726/4)

 

Martino de Sczawinski, Wappen Prawdzic subdapifer (Hilfstruchseß) und Höfling beim Bischof Erasmus, Wappen Ciolek, gestorben 1522 (Kasp. Nies. Herb. Pols.) erhielt die Firmung und war als Botschafter in Rom, wo er im Jahre 1522 den Titel „Senior der Kurii“ bekam .

(ACPI 50 K118, AOFPL 116 Seite 727-16)

 

Seite 726- Nr. 3

 

Das historische Leben der Familie von Gulczewski

 

Jan Gulczewski von Sierpc des Wappens Prawdzic, er ist der Sohn vom Kämmerer Feliks z Gulczewski Sierpc, Kanoniker der Kathedrale zu Plock, stiftet sein Dorf Popowino dem Spital, in den Jahren 1508-1540 Pfarrer in Siepc 1518-1540, Probst des Spital der Kirche St. Ducha zu Sierpc von 1535-1540, Pfarrer in Ilowie Kreis gabin, er war ein Student der Universität in Krakau bis 1509.

 

Seite 726-Nr. 2

 

Feliks I (Szczesny) von Sierpc, der Sohn von Andrzej von Gulczewa Kämmerer von Plock in den Jahren 1497-1518.

Prokop z Sierpc der Bruder von Feliks I ist der Straost von Plock im Jahre 1507-1513.

(Saml. d. Doku. d. St. Sierpc S. 726)

 

Feliks von Gulczewa z Sierpc ist der Kämmerer von Plock in den Jahren

1450-1518-19.

 

Prokop von Gulczewa z Sierpc ist Fahnenträger und Starost von Plcok in den Jahren 1450-1513, dieser ist verheiratet mit Elzbieta von Gaju, Wappen Slepowron und haben die Töchter Ursula und Elzbieta

 

Seite 726-13

 

Markgraf Karl Anton de Monte Cenere (aus Bolonia) Sekretär des Bischofs Erasmus gekommen aus Italien im Jahre 1505 und begleitet den Bischof zu jeder Abordnung zum Sejm nach Rzeszy und nach Rom im Jahre 1518-1522, Sekretär der Königin Bona. Kanonik in vielen Kapitel.

 

Übersetzt: im Dezember 2016/Seite 83+84 im Oktober 2017

Gerd v. Piwkowski

 

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