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Das Wappen Prawdzic

 

Übersetzt aus dem polnisch geschriebenen Buch Bartosz Paprocki, Herby Rycherstwa Polskiego (Wappen der polnischen Ritter)
Krakau 1858 und 1584 Seite 620-632
 
Dieses Wappen wurde vom Rhein in Deutschland nach Polen gebracht. Von der Goltz-Graf von Dienheim.
In freundschaftlichen Zustand wurde ein Mädchen aus der Familie Prawda geheiratet, um Nachkommen zu bekommen.
 
Dieser Edelmann nahm ihren Ring zusätzlich zu dem Löwen auf dem Schild und Krone. Er übernahm ein sehr großes Besitztum und wurde eine beträchtliche und bedeutende Familie.
 
Sehr viele Nachkommen noch nach vielen Jahrhunderten, die sich unter dem Prawdzic-Wappen mit dem verwendeten Löwen und weißem Schild und rote Mauer verwandt zeichnen.
 
Dlugosz (Kanoniker und Historiker von Krakau) schreibt über sie, dass sie weitgereist und erfahrene Magnaten seien, aber neigten auch zu arroganten vorwärtsgeneigte Eigenschaften .
 
1181 erinnert sich Długosz Franka (Franciszek), an den Bischof von Breslau, Žyrosław II (Siroslaus II) aus dem Hause Roza ,der mit der Freundlichkeit des Fürsten Bolesław I Wysocki, Wappen Prawdzic, nach Piotr (Peter I) zum Erzbischof, geweiht wurde.
 
Nach ihm kam Jarosław (Herzog von Oppeln), Sohn desselben Fürsten Bolesław I Wysocki Bialego ? Herzog von Breslau, gestorben 1201.
 
Jan II (Wysocki) genannt Altus, Bischof von Plock, wurde,
 
-aus dem Katalog/Buch der Plocker Scholastiker entnommen-
 
nach Gosław (Gedko II) 1294-1296, Bischof von Plock aus dem Hause Gryf,
 
von Jakob Swinka, Erzbischof von Gnesen , gestorben 1313/14 gefördert und geweiht.
 
Ab dem Jahre 1296 lebte er 14 Jahre mit der Bischofswürde, gestorben im Jahre 1310.
Jan II Wysocki, Wappen Prawdzic, Bischof von Plock hatte nur wenige Monate die Ehre.
 
Nach ihm kam Jan III aus dem Hause Nalecz, gestorben des Jahres 1318.
(Kas. Nies T. I r. 1839-46 S. 47)
 
Jan II Wysocki, Wappen Prawdzic aus dem Hause Dolego und Sulimow, Bischof von Plock vom 1297-1310.
(Episko. Plo. w Latach 1075-2015 S.58-59)
 
Mikolaj von Gulczewa, Wappen Prawdzic, berichte im bischöflichen Buch dortselbst/ebenda, sie schreiben sich jetzt „von Gulczewa“, in der Zeit der herrschenden Fürsten Semowit und Janusz von Masowien.
 
Von Papst Urban V bescheinigt, war er nicht nur 2 Jahre lang im Bischofsamt, er litt auch lange an Gicht und ist im Jahre 1369 gestorben.
 
Der Kantor in Plock Bernacie aus dem Hause Pobog sollte ihm folgen, leider zu früh von de Welt gegangen. So nahm man den Bruder Stanislaw z Gulszewa Wappen Prawdzic, gestorben 1371 des Jahres als Bischof von Plock.
 
Stanislaw von Gulszewa, Wappen Prawdzic, Bischof von Plock, berichtet im Kirchenbuch des Jahres 1367, dass er unverzüglich nach seinem Bruder die Wahl durch Fürst Semowit und Janusz sowie die Bestätigug durch Papst Urban V durch die Weihe angenommen hat..
Lebte lediglich nur noch zwei Jahre als Bischof von Plock und dort selbt begraben im Jahre 1367-1375 (Episkop)
 
Dobislaw, genannt Sowka, Wappen Prawdzic, Bischof von Plock, der fünfte Bischof aus dem Hause Prawdzic.
Dobislaw ist bemüht mit dem wechselnden herrschenden Fürsten (Herzögen) die Plocker Kirche an den Allerheiligentagen gewinnbringend für den Adel durch Gesetze zu erhalten.
Das Gebiet von Dobrzyn soll keinen Zehnten bezahlen, mußten hierfür eine Stiftung geben.
Lediglich drei Jahre konnte er das Bischofsamt bekleiden, in Gorznie gelebt bei Pultusk am 30.09.1371 plötzlich unerwartet gestorben, dortselbst beerdigt.
(Im Buch Episkopat steht gestorben 1381, es ist auch wahrscheinlicher)
 
Der Nachfolger war Stybor (Scibor) von Rodzimin, Wappen Ostoja und Moscic.
 
In dieser Zeit ist Paul Niszczycki aus Radzarnowski 1410-1448, der Wojewode von Plock., so schildert er, war vorher der Starostei dortselbst.
 
Er hatte den Titel Jägemeister am Hause des Fürsten, von ihm kaufte er zwei Dörfer Kopystki und Matwice bei Lomzy ab. Lt. Vertrag mußte er Jahrhunderte die Dreißigtausend abbezahlen, dadurch hatte er das Eigentum der Vorfahren für die heutigen Familie Niszczycki gesichert.
 
Sie, die Ruhmreiche umfassende Familie war seit alters her in der Plocker Wojewodschaft vorhanden.
Aus diesem Hause war Andrzej Niszczcki, (Enkel von Pawel) Wojewode von Plock.
Er, Pawel hatte denselben Namen wie sein Vater, (1370-1408) auch die Wojewodschaft, aber er war kurz darauf Wojewode von Belsk.
 
Zurückgelassen hat Andrzej seine Frau N. Oporowski, Wappen Sulima.
Sie haben fünf Söhne:
 
Mikolaj Niszycki, Wojewode von Belsk und Starost dortselbst, hatte zuerst einen männlichen Nachkommen, sowie auch Töchter, welche hochangesehene ehrenwerte Persönlichkeiten waren mit einem großen Besitztum und vermögende Niszczycka, Wappen Prawdzic, waren.
 
Die erste Tochter Katarzyna heiratete den Starosten von Mlawa, Gabryel Grabowiecki, Wappen Grzymala (Sew. Ur. T. IV r. 1907 S. 336/37.
 
Die zweite Tochter hat zum Mann N. Sempelborski, Wappen Nalecz, der Mundschenk von Leczyca.
(Kas. Nies T. VIII r. 1841 S. 325)
 
Die dritte Tochter Regina Niszczycki hat zum Mann N. Sienienski, Wappen Debno. (Kasp. Nies. T. VIII r. 1841 S 354-60).
 
Und die vierte Tochter war mit N. Kossobud (Kosobucka/Kossobudski), Wappen Pobog-Leliwa leiert.
 
Bartosz/Bartolomiej, der Sohn desselben Wojewoden (Andrzej) sollte Kanzler von Plock werden.
 
Jan der dritte Bruder der Familie ( Jan Enkel von Andrzej ), mit Malgorzata Sierpska-Golszewa, Wappen Prawdzic,
 
Er hinterließ große Vermögen und Besitztümer geerbt aus dem Hause Niszczycki an
(Barbara) *ca. 1540 heiratete Piotr Kloszowski (o=e) Wappen Doliwa und Rawicz, er war Kastellan von Zawichost und Starost von Malogoszcz, gestorben im Jahre 1580. (Kas. Nies. T. I S. 300)
 
Und danach (Barbara) * ca. 1560, heiratet den Adeligen Amzelm Andrzej Gostomski, Wappen Nalecz, Wojewode von Rawa zuletzt N. Piekarski, Wappen Rola+Polkozic.
(Kasp. Nies. T. VII r. 1844 S. 286)
 
Piotr, der vierte Sohn des Wojewoden von Belz, heiratete eine Anna Magiero mit dem Wappen Szeliga, die geborene Tochter Elzbieta heiratet den (Marcin) Laszcz-Tuszapski, Wappen Prawdzic.
 
Dieser Piotr hat beachtliches und bedeutsames für die Republik in seinem gesamten Leben getan.
 
Als Gesandtschaftssekretär ein bedeutsamer Mitarbeiter bei König August (Zygmundt II August 1520-1572, Sohn von Bona)) ), bei dessen Reisen begleitete er den König.
 
Auch reiste er mit Abt Wysocki (Jan) aus Leczyca nach Bari, um die Königin Bony (Bona) zurück zu bringen (ihre Heimatstadt, die dort auch starb 1557)
 
Krzystof von Niszczycki, der fünfte Sohn des Wojewoden von Belsk und Starost von Ciechanow und Przasny.
Er ist im Gedächtnis der Menschen als ruhmvoller, der seine Rotte (Abteilung) mit König Stefan Bathory 1576-1586 gegen Danzig und bis nach Moskau gezogen ist.
 
In dieser historisch verbreiteten Familie heiratet die Tochter (Katarzyna Kossobudzka) des (Jan Pawel) Kossobudski, Kastellan von Liwsk (Lemberg) Wappen Pobog, hinein. Sie hatten Söhne und Töchter das Leben geschenkt.
 
Zygmunt Niszczycki, (* 1440, Wojewode von Belsk) Wappen Prawdzic ist niedergeschrieben, welcher bei Sokalem an der verlorenen Schlacht teilgenommen hat.
Viele und tapfere bewunderte Menschen wie auch Ritter der Feinde, die nach dem Schießen fluchtartig den Kampfplatz verlassen oder in Gefangenschaft gingen.
 
Das Geschlecht Sierpski, sie schreiben sich auch Gulczewa und sind eine uralte Sippe, kommen aus diesem Landesteil aus dem Hause und Domäne Niszczycki.
Sie siedelten hier schon seit dem 10. Jahrhundert und sind im männlichen Geschlecht ausgestorben..
 
Andrzej, der Woiwode von Rawa, Starost von Plock, gestorben 1572, hinterließ Töchter, welche Besitzungen und Vermögen in verschiedenen Häusern und Dörfer besitzen.
 
Tochter Malgorzata aus der Familie.
Jadwiga Czarnkowska, Wappen Nalecz, geborene Sierpska, sie ist die Frau des Generals von Großpolen (Wojciech), den Starosten von Pyzdry.
 
Anna, welche zunächst den N. Kuczynski, dann den Zaremba und danach den N. Zlotkowski, Wappen Toper, heiratet.
 
Szczesny (Feliks * 1490), der Bruder des Andrzej (*1490), der Wojewode und Kastellan von Rypin, er ließ zwei Söhne zurück, zuerst Piotr, Kastellan von Rypin, ohne Nachkommen gestorben.
Andrzej (*1530), der Bruder des Kastellan von Rypin ließ seinen Sohn Adam mit Zofia Szczawinska, Wappen Prawdzic, die Tochter des Kastellanen von Sochaczew, zurück. Er ist jung gestorben vor seinem Bruder und seiner Schwester.
 
Anna, die Schwester des Kastellanen (Andrzej *1530), Tochter von (Szczesny = Feliks) heiratet zuerst den Wolski (Jan-Dunin), Wappen Labedz, später den N. Piwo, (Jan Piwo von Opolska)Wappen Prawdzic.
 
Die Erben (Piwo) bekommen Felder und Dörfer bei Sierps und Okalewo sowie angrenzende Dörfer. Das Besitztum ist beträchtlich.
Zugefallen ist den Erben auch Kienozia, eine Stadt in der Wojewodschaft Rawa.
Haben zwei berühmte Senatoren unter den drei Brüdern:
 
Feliks z Gulczewa z Sierpski *1460
Prokop z Gulszewa Sierpski * 1450
Jan z. Gulszewa Sierpski * 1440
 
von diesen bleiben nur zwei Töchter.
 
Feliks, der Bruder bekommt Teile von Sierps, Biezun, Sarnow und andere Dörfer.
 
Elzbieta (Tochter (1) von Prokop) , verheiratet mit Mikolaj Jarand z Brudzewa, Wappen Pomian, Wojewode von Leczyca (ca. 1548)bekommt Biezun und Strzegi.
Diese ließen eine Tochter (Katarzyna) zurück und heiratete den Brykaj Sobocki, Wappen Doliwa, der Kastellan von Gostynin, wiederum wurde eine Tochter geboren (Jadwiga). Sie heiratet den Grafen Stanislaw Gorka, Wappen Lodzia, Wojewode von Posen, gestorben ist er im Jahre 1593. Tochter Anna den Janusz Latalski, Wappen Doliwa, er hatte diverse Wojewodschaften.
 
Die zweite Tochter (Ursula von Prokop), welche Teile der Felder von Sierps und Sarnow und weitere Dörfer hatte, heiratete den Kastellanen von Kowal, Marcin Lwowski von Ostrorog, Wappen Nalecz.
(Kas. Nie. T. I S. 320)
 
 
Sie haben einen Sohn, er ist unverheiratet, ein berühmter Kammerherr, ein Höfling, beim König August und ist gestorben als Witwer.
 
Und hinterließen auch zwei Töchter:
Anna, heiratete den Prokop Sieniawski, Wappen Leliwa, Truchseß von Lwow.
(Adam Siniawski, Sekretär der Krone hat zur Frau Elzbieta Potocka, Gräfin von Szklowic und Myszy: J. Siwik, Encykl. Nazw. Szlach.)
 
Ursula heiratete den Piotr Potulicki, Wappen Grzymala. Er ist der Wojewode von Brzesk.
(Kasp. Nies. T. VII r. 1841 S. 469)
 
Das Haus Latalski ist eine sehr alte Familie, welche sich Grafen von Labiszyn schreiben. Sie haben es sich umfassend verdient, vielleicht haben sie auch getäuscht im Buch der Erinnerungen von Jan Latalski, Bischof von Gnesen, welcher sich auch so nannte. Er war sehr beliebt, ist im Jahre 1540 gestorben, nach Andrzej Krzycki, Wappen Kotficz, gestorben 1537.
Dieser ist als Kanzler besorgt um die Königin Elzbieta, die drei Wohnungen (Schlösser) hatte; in Krakau, Posen und Leczyca. Später hatte er das Bischofsamt bekommen.
 
 
Übeersetzt aus dem Polnischen Gerd von Piwkowski
18.08.2020
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

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