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Wojciech Tolibowski, Wappen Nalecz

Bischof von Plock in den Jahren 1644-1655

Er ist der Sohn von Jedrzej (Andrzej)Tolibowski, Wappen Nalecz, der Starost von Bobrownik und Anny Chelminska, Wappen Nalecz, die Tochter des Truchseß von Brzesk.

 

In den Jahren 1636 bis 1655 ist er Präpositus bei den Prämonstratenserorden in Plock, des weiteren Visitator des Klosters.

Als Kanoniker von Plock verwaltet er die Stiftung „Stozewska“, die er am 13. Januar des Jahres 1645, nach dem Tod von Lukas Makowski übernimmt. Als Kanoniker von Wloslawek hatte Strozewko einige Male sein Deputat vom Kronendtribun gespendet.

 

Am 2. Mai des Jahres 1644 erhält das Bistum (Diözese) den Titel „ Lacedemonius“ und Wojciech wird Weihbischof von Plock. Die Bischofsweihe wird vorgenommen am 1. Januar des Jahres 1645 zu Warschau in der Kirche der Altjesuiten.

In Vertretungsweise des Ordinarius Karl Ferdynant Waza verwaltet er die Diözese. In den Jahren 1651-1652 erfüllt er die Funktion des Pontifikalamtes in der Diözese für Kujawy.

Im Jahre 1648 bestätigt die versammelte Kommission die Wundertätigkeit des „Muttergottesbild von Czerwinski“.

 

Ab 8. März findet die Einführung zur Einsegnung (Konsekrieren) in folgenden Kathedralkirchen statt:

St. Zygmunt, St. Anny, St. Mickolaj, St. Jan, St. Stanislaw, bis zum 26. September ist diese Aufgabe im gleichen Jahr erfüllt. Auf dem Marktplatz in Plock bei der Kirche St. Franciszka und in der Stadt wird die Verehrung nicht eingeführt. Man befürchtet eine zu starke Verbreitung dieser Glaubensrichtung. So hat er zwei Güter in Mierzynku auf dem Gebiet Dobrzyn.

Am 4. Mai des Jahres 1654 beschließt das Kapitel von Plock den Garten von Stanislaw Rakowski, Wappen Trzywdar, zu kaufen. (Sew. Ur. Rodz. Herb. Szl. Pols. T. XV S. 163 r. 1931)

 

Dieser Garten liegt gegenüber des Klosters der Prämonstratenser, Er ist der Wohltäter der Kirche St. Maria-Magdalena und des Klosters der Prämonstratenser.

So werden die Mauern in dem Garten erhöht und erweitert.

Der Altar bekommt eine große Holzschnitzarbeit. Für alle benötigten Arbeiten braucht man 5 tausend Zloty. Es muss eine vergoldete Monstranz und ein purer Goldkelch bezahlt werden.

 

Kleine Kapellen für die „Jungfrauen“ im Kloster der Ordensschwester sollen errichtet werden, jene in Somianc, die zweite in Orzechowie. Trotz seiner Krankheit, kümmert er sich in Plock um alles.

 

Weil damals der Ordinarius Karl Ferdynand Wasa sich bischöflich nicht engagiert hat, mussten die gesamten Pontifikalien von Tolibowski verrichtet werden.

 

Im Jahre 1646 wird die Kirche in Bozewic eingeweiht.

 

Des Jahres 1648 werden die Kirchen in Tluchowie und Krolewie und 1649 die Kirchen in Maluzynie, Oborach, Pomiechowie und Zalorach geweiht.

 

Des weiteren im Jahre 1650 die Kirche in Strzegowie und 1651 in Sarnowie und Guminie geweiht.

 

Das bischöfliche Domkapitel erhält den päpstlichen Rat am 15. Januar 1655, Wojciech Tolibowski zum Bischof zu Posen zu berufen.

Die päpstliche Bestätigung ist am 2. August im Jahre 1655.

 

Gewissenhaft führt er das Bischofsamt als Wohltäter der Kathedrale zu Posen und der Klosterorden reformatorisch in Posen aus.

 

Gestorben ist er als Wojciech II Tolibowski, Wappen Nalecz als 66ter Bischof von Posen am 22. July des Jahres 1663/1665.

(Kas. Nies. Herb. Pols. T I S. 42 r 1839) (Episko. Plock w Lat. 1075-2015 Plock-Ks. Mi. Ma. Grzyb. 2015.

 

Übersetzt, weil Piwo/Piwa mit Tolibowski aus dieser Familie verheiratet war.

 

Gerd von Piwkowski am 22.08.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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