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Bischöfe der Familie Sowka von Gulczewo

Familie Gulczewski genannt Sierpski


  1. Jan Sowiec, er ist der Kastellan im Jahre 1329 vom Land Dobrzyn, empfangen hat er es von Herzog Boleslaw II, der regierenden Dynastie.
    In den Jahren 1336-51 bekleidet er das Schulzenamt in Sierpc. Als Höfling beim Fürsten von Dobrzyn besitzt er zweifellos ein Gut im Gebiet von Dobrzyn und gleichfalls ein Gut in Gulczewie, denn dort sind seine Söhne eingeschrieben. Ebenfalls ist nachweisbar das Eigentum in Biezun seit alters die Besitzungen Prawdzicow. Auch die Ortschaft Brochowa in der Wojewodschaft Rawa ist ihr Besitz.
    Jan hatte die Söhne:
    A1 Mikolaj, A2 Stanislaw, A3 Dobieslaw, A4 Andrzej.
    Dazu kommen noch die Söhne Mscigniew und Nasiegniew von Brochowo und Slawencino im Gebiet Sochaczew.

  1. Mikolaj ist der Kanoniker (Domherr) zu Plock, bereits schon vor dem Jahre 1320. Im Jahre 1339 ist er Kustos (Vorsteher) des bischöflichen Kapitel, des weiteren im Jahre 1354 ist er Kantor des Kapitels zu Plock. Des Jahres 1365 wurde Mikolaj wiedergewählt durch das bischöfliche Kapitel von Plock. Die Reise geht nach Avignon. Dort erhält er die Nominierung als Bischof vom Papst (Urban V). Gestorben ist Mikolaj Gulczewo im Jahre 1367.

  2. Stanislaw geht in die Fußstapfen seines Onkels, geht in den geistlichen Stand und arbeitet emsig mit den königlichen Hofdamen am Königshof zu Krakau.
    Im Jahre 1347 nimmt er Aufenthalt in Avignon. Im Jahre 1349 ist er eingeschriebener Student an der neu eröffneten Universität in Prag. Des Jahres 1350 ist er der Erzdiakon von Wloslawek. Ab dem Jahre 1359 ist er der Hofkaplan beim König und Kanoniker in Krakau. Im Jahre 1367 nach dem Tod seines Onkels Mikolaj von Gulczewa wurde er Bischof von Plock. Nachdem er alle Verträge und Regulierungen seiner Diözese erfüllt hatte, sowie die Vermögensverhältnisse erledigt hatte, ist er im Jahre 1375 als zweiter Bischof der Familie gestorben.

  3. Dobieslaw ist der jüngste der Brüder, beeinflusst von seiner Mutter (Maria?) und dessen Abstammung zog es auch ihn in den geistlichen Stand. Im Jahre 1358 wird er zum Kanoniker von Plock berufen, in den Jahren 1366-68 ist er zum Erzdiakon von Plock und folglich ist in dieser Zeit ein Studium an der Universität in Prag möglich.
    Nach den Jahren 1366-68 ist er Erzdiakon in Wloslawek, danach Dechant und Präpositus in Plock. Ab dem Jahre 1375 ist er ins bischöfliche Kapitel von Plock wiedergewählt worden. Eine Reise zur Bestätigung durch den Papst nach Avignon muss unternommen werden. Drei Brüder dieses Geschlechtes in der Funktion als Bischöfe pflegen in der Reihe nach ihre Herrschaft und die ihnen unterstellten Diözesen.


    Bischof Dobreslaw errichtet so wenigstens 11 Pfarrgemeinden ein auf dem Gebiet seiner Diözese.
    Sehr oft gab es kleinen Streit gegen den Zehntpflicht Wie auch Zehntrecht mit Wladyslaw Opolczyk Opolska. (Piwo). So brauchte er viel Zeit zum Verwalten des Gebietes von Dobrzyn. Gestorben ist Dobieslaw im Jahre 1381.
    (Jerz. Lemp. Herb. Masow. T. 4 S 457 r 2008)
    Weitere Literatur, Kasp. Nies. Herb. Pol. TI S. 46-47 r 1839

    Mikolaj von Gulczewa Wappen Prawdzic, gestorben 1369
    Stanislaw von Gulczewa, Wappen Prawdzic, gestorben 1371
    Dobieslaw Sowka von Gulczewa, Wappen Prawdzic, gestorben 1379
    (Jerz. Lemp. Herb. Maso. T. I-IV r. 1997 Pos.)

  4. Andrzej von Gulczewa ist der vierte Sohn seines Vaters Jan Sowiec-Gulczewa. Seine Brüder waren die Bischöfe von Plock mit Namen Stanislaw und Dobieslaw- z Gulczewa, Mikolaj sein Onkel.

    Andrzej ist des Jahres 1372 der Kastellan von Plock. Er lebt in einem Dorf der Umgebung im Jahre 1415, in den Urkunden (Akten) steht, dass es das Dorf seit 70 Jahren gibt und der Besitz in Gulczewa ist. Gleichzeitig ist ein Gut der Familie in Biezun. Die Gründung zur Stadt war im Jahre 1406. Da es großer Grundbesitz war, wurde die Besiedlung westlich vom Fluss Wkra gefördert.
    Einst hatte sein Vater (Jan) das Dorf Blizno auf dem Gebiet Dobrzyn von Herzog Wladyslaw von Plock erhalten.
    Auch der Fürst Ziemowit hatte ein Dorf zugesichert (Pate) im Jahr 1387 für Andrzej bei der Stadt Sierpc, es war ein kleines Dorf.
    Dieser Fürst verkaufte beträchtlichen Besitz, da Andrzej der Repräsentant der Ritterschaft war, und die Notwendigkeit einer Ansammlung von Besitz war unentbehrlich.
    Seine Bemühungen um die Hand der Königin Jadwiga waren nicht erfolgreich. Von seiner unbekannten Frau hatte Andrzej sechs Kinder.
    Die Tochter Dorote, diese ist im Jahre 1430 die Frau von Scibora von Sachocina, Kämmerer von Zakronski, Marschall, Wappen Zagloba, und die Söhne sind:
    Andrzej, Mikolaj, Sasin, Alexander und Piotr.

    Gerd von Piwkowski im Oktober 2017

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