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2014 - 2016

 Ortsgruppe Langenfeld-Richrath/CDU Richrath räumt auf-29.03.2014

CDU-Ortsverband Richrath

 

Langenfelder Wochenpost vom 21.10.2014

Ahnenforscher treffen sich im Stadtarchiv Langenfeld

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Wochenpost vom 13.01.2015

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Rheinische Post vom 18.11.2015

Mobile Redaktion: Richrather fordern Rücksicht auf Radler

Langenfeld: An den Stehtischen der Rheinischen Post neben der Kirche St. Martin waren sich die Gesprächsteilnehmer darin einig, dass sich die Stadtteilmitte gut entwickelt hat. Doch das Radeln in der Tempo-20-Zone sei in beiden Richtungen zuweilen riskant.

Von Stephan Meisel

Richrath: Glück gehabt! Kräftiger Wind hatte die Regenwolken weggeblasen und sogar die Sonne schaut herunter, als die RP gestern Vormittag mit ihrer mobilen Redaktion vor dem Kirchturm von St. Martin steht. Die Stelle ist goldrichtig, denn der Radverkehr auf der Kaiserstraße ist in dem Plauderstündchen an den Stehtischen ein beherrschendes Thema. "Schauen Sie dort drüben!", sagt Reiner Müller (69) und deutet auf einen Van auf den Schrägparkplätzen am Fahrbahnrand. "Wenn der Kleinwagen dahinter zurückstößt und gerade ein Radfahrer kommt, dann sieht er den nicht. Ich beobachte immer wieder brenzlige Situationen. Es gibt da Experten, die meinen, mit ihrem Rad ein zurückstoßendes Auto noch unbedingt hinten passieren zu müssen..."

Einig ist sich die Runde mit Gerd von Piwkowski (75), dass die kürzlich von den Stadtpolitikern beschlossene Entscheidung richtig war, in dieser verkehrsberuhigten Tempo-20-Zone der Kaiserstraße durch große weiße Piktogramme mitten auf der Fahrbahn deutlicher auf die entgegen der Einbahnrichtung fahrenden Radler aufmerksam zu machen. "Vor allem auswärtigen Autofahrern ist das nicht bewusst und sie zeigen einem Radler schon mal den Vogel", sagt Müller. Hillu Hermanns (60) nickt. "Ich fahre mit dem Rad deswegen auch lieber einen Bogen über die kleine Brücke bei der Lukaskirche."Als Mitglied der seit zehn Jahren bestehenden Gemeinschaft Richrather Geschäftsleute (GRG) ist der Immobilienmaklerin Hermanns nach eigenen Worten sehr an guten Bedingungen für die in der Ortsmitte ansässigen Läden und Dienstleistungsbetriebe gelegen. "Bei unserem alljährlichen Herbstmarkt zeigt sich ja, dass hier sehr viel geboten wird." Mit der Entwicklung seit dem verkehrberuhigenden Umbau der Kaiserstraße 2003 könnten "alle wirklich sehr zufrieden sein", bescheinigt ihr Rolf Gassen (73). "Das war damals ja ein hoher Investitionsaufwand, aber es hat sich gelohnt." Das sieht Reiner Müller ähnlich, der indes eines dringend vermisst: "Eine öffentliche Toilette wäre wichtig. Es können ja nicht alle im Café nachfragen..."

Eine schöne Abrundung für die Ortsmitte wäre auch ein Trinkbrunnen, meint Peter Speldrich (64). Der Vorsitzende des Langenfelder Umweltschutz- und Verschönerungsvereins erinnert an das Angebot des Wasserwerk-Chefs Kersten Kerl in der RP, geeignete Standorte für Trinkbrunnen im Stadtgebiet vorzuschlagen. "Genau hier zwischen Kirchturm und Edeka an der Bushaltestelle wäre doch ein passender Platz."

Der ehemalige CDU-Ratsherr Hans-Josef Gladbach (75) bedauert, dass die seit mehr als 30 Jahren diskutierte und geplante Bahnunterführung Kaiser-/Hildener Straße immer noch nicht gebaut ist; ebenso, dass der von ihm als langjährigem Vorsitzenden des Planungsausschusses maßgeblich vorangetriebene Entwurf einer ohrförmigen Großunterführung zugunsten eines kleinen Tunnels verworfen wurde. Gladbach bezweifelt, dass dieser gerade Tunnel wirklich in fünf Jahren fertig sein wird, wie angekündigt. "Die Bahnschranken müssen endlich weg, weil der Übergang einfach zu gefährlich ist. Gerade auch, weil dort viele Schüler unterwegs sind."

 

Rheinische Post vom 08. Juli 2016  

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Richrath: Drei Straftaten am Hans-Litterscheid-Platz innerhalb von acht Tagen sorgen für Unruhe. Täter haben Senioren im Visir.

Von Stephan Meisel

Das beschauliche Leben rund um den Kirchturm von St. Martin ist seit letzter Woche durcheinander geraten. In den Läden und beim Plausch vor der Tür sind drei Straftaten auf offener Straße immer wieder Gesprächsthema. "Eigentlich geht es hier sehr friedlich zu", wundert sich der Richrather Gerd von Piwkowski (76) über die Häufung von Fällen, bei denen es die Täter auf Geld oder Wertsachen von Senioren abgesehen hatten. In allen drei Fällen gibt es trotz Täterbeschreibungen nach Angaben von Polizeisprecherin Claudia Partha keine Fahndungserfolge.

Fall 1: Am Dienstag vergangener Woche gegen 11.40 Uhr hatte eine 81 Jahre alte Frau gerade am Automaten der Stadt-Sparkasse am Hans-Litterscheid-Platz Geld abgehoben. Ein junger Mann mit kurzem dunklen Haar und leicht gebräunter Haut sprach sie auf dem Weg in Richtung Kirchturm an, ob sie ihm Geld wechseln könne. Dabei zog er heimlich die Banknoten aus dem Portemonnaie der 81-Jährigen.

Fall 2: Zwei Tage später verhinderte eine resolute Passantin, dass einer 86 Jahre alten Frau auf einer Sitzbank von einem Pärchen die Armbanduhr gestohlen wurde. Ein etwa 35 Jahre alter Mann hatte erst nach einem Zahnarzt in der Nähe gefragt, sich dann neben die Rentnerin auf die Bank gesetzt, ihr eine Hand mit Kleingeld hingehalten und sie gebeten, gängige Münzen zum Telefonieren rauszusuchen. Als die 86-Jährige dies tat, entfernte der Fremde die Uhr von ihrem Handgelenk und nahm sie an sich. Nach energischen Rufen der Passantin, die das beobachtet hatte, gab er die Uhr zurück und flüchtete mit seiner Begleiterin. Er dürfte Südosteuropäer sein, ist schwarzhaarig, klein, korpulent, sprach gutes Deutsch mit ausländischem Akzent. Seine Komplizin ist 25 bis 30 Jahre alt, blond, spricht fließend Deutsch.

Fall 3: Ein 69-jähriger Mann wurde am Dienstag gegen 22 Uhr von einem etwa 20 Jahre alten Räuber durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Er hatte sich im Vorraum der Sparkasse zuvor Kontoauszüge geholt und war auf dem Weg zu seinem Auto, als ihn der Unbekannte zu Boden schlug und nach Geld durchsuchen wollte. Der 69-Jährige wehrte sich jedoch massiv mit Tritten und Schlägen, rief außerdem um Hilfe. Der Räuber flüchtete ohne Beute Richtung Kaiserstraße. Er dürfte Deutscher sein, ist etwa 1,85 Meter groß, hat kurzes, gelocktes, dunkelblondes Haar. Der Richrather von Piwkowski ist ehrenamtlich im Aktionsbündnis Senioren-Sicherheit (ASS) tätig, hält in dieser Eigenschaft regelmäßig Vorträge und berät gemeinsam mit Polizisten immer wieder an Informationsständen. "Es ist traurig, dass trotz vieler warnender Hinweise Trickdiebe immer wieder mit der gleichen Masche Erfolg haben. Leider sind viele ältere Menschen sehr sorglos." Wie er rät auch Polizeisprecherin Partha zu Vorsicht gegenüber Fremden. "Und betagte Menschen sollten sich zum Geldabheben am besten immer von jemandem Vertrauten begleiten lassen." Dies hält auch Sparkassenvorstand Stefan Noack für sinnvoll. Obendrein verweist er auf Warnhinweise an den Geldautomaten, etwa die Geheimzahl verdeckt einzugeben und sich nach möglichen Beobachtern umzuschauen.

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